Anifit-Fachberater als Nebenverdienst nach langer Krankheit – wer hat Erfahrung?

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  • #500
    Jule92
    Teilnehmer

    Hallo zusammen, ich bin seit meiner Sepsis vor knapp zwei Jahren nur noch in Teilzeit arbeitsfähig und suche nach einem Nebenverdienst, den ich von zuhause aus machen kann. Mir wurde jetzt von einer Bekannten das Konzept als Anifit-Fachberater empfohlen – man berät also Tierbesitzer zur Ernährung ihrer Haustiere und vermittelt Produkte. Klingt erstmal interessant, weil ich selbst zwei Katzen habe und das Thema mich sowieso beschäftigt. Aber ich hab keine Ahnung, wie das konkret läuft, was man dafür braucht und ob sich das finanziell überhaupt lohnt. Hat jemand damit Erfahrung gemacht oder kennt das Modell?

    #501
    Stefan BrandtStefan Brandt
    Teilnehmer

    Das kenn ich vom Hörensagen. Anifit ist ein Direktvertrieb für Tierfutter, läuft also ähnlich wie andere Empfehlungsmarketing-Konzepte. Du meldest dich als Fachberater an, bekommst Schulungsunterlagen zur Tierernährung und verkaufst dann über deinen persönlichen Link oder im Bekanntenkreis. Der Einstieg soll kostenlos oder günstig sein, soweit ich weiß.

    Was den Verdienst angeht: das hängt stark davon ab, wie groß dein Netzwerk ist. Mit zwei Katzen und ein bisschen Online-Präsenz kann man durchaus ein paar Euro im Monat machen, aber reich wird man damit nicht. Für einen kleinen Zuverdienst bei eingeschränkter Arbeitsfähigkeit klingt es aber realistisch.

    #502
    PetraWG
    Teilnehmer

    Ich hab das vor etwa einem Jahr selbst ausprobiert, weil ich nach meinem Krankenhausaufenthalt auch nicht mehr Vollzeit konnte. Der Einstieg war unkompliziert, und die Schulungsunterlagen sind wirklich gut gemacht – man lernt tatsächlich was über Tierernährung, das war mir wichtig.

    Was ich am Anfang hilfreich fand: Es gibt verschiedene Seiten, über die Kunden einsteigen können und erste Bestellrabatte bekommen. Ich hab damals selbst über einen Anifit-Gutschein bestellt bevor ich Berater wurde, das hat mir gleich gezeigt wie das für Kunden aussieht. Macht es einfacher, es anderen zu erklären.

    Mein Fazit: Als kleiner Zuverdienst taugt es, aber plane nicht zu viel ein. Realistische Erwartungen sind wichtig, gerade wenn die Energie sowieso begrenzt ist.

    #503
    Frank60plus
    Teilnehmer

    Ich würde noch ergänzen: Schau dir unbedingt an, ob du das steuerlich im Blick behältst. Sobald da regelmäßig was reinkommt, auch wenn’s wenig ist, sollte das dem Finanzamt gemeldet werden. Klingt bürokratisch, aber gerade wenn man Leistungen von der Krankenkasse oder Rentenversicherung bezieht, kann ein Nebenverdienst Auswirkungen haben. Lohnt sich, vorher kurz beim Sozialverband oder der Krankenkasse nachzufragen, damit man keine bösen Überraschungen erlebt.

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