Finanzielle Absicherung bei langer Krankheit – wie macht ihr das?

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  • #561
    Jule92
    Teilnehmer

    Hallo zusammen, ich mache mir gerade echt Sorgen wegen der finanziellen Seite. Nach meiner Sepsis letztes Jahr war ich fast 5 Monate krankgeschrieben und das Krankengeld hat zwar geholfen, aber am Ende fehlte doch einiges. Jetzt frage ich mich: wie legt ihr Rücklagen an, damit ihr bei einer erneuten längeren Krankheitsphase nicht so unter Druck steht? Ich hab kein großes Erspartes und weiß nicht wo ich anfangen soll. Tagesgeld? ETFs? Irgendwas anderes? Bin für jeden Tipp dankbar, auch wenn’s erstmal nur kleine Beträge sind.

    #562
    Stefan BrandtStefan Brandt
    Teilnehmer

    Das kenn ich gut. Nach meinem Krankenhausaufenthalt hab ich gemerkt wie dünn das Eis finanziell war. Was ich gemacht hab: erstmal einen Notgroschen aufgebaut, so 3 Nettogehälter auf einem Tagesgeldkonto geparkt. Einfach zugänglich aber nicht zu verlockend zum Ausgeben. Erst als das stand, hab ich angefangen den Rest in ETFs zu stecken – monatlich per Sparplan, kleiner Betrag reicht am Anfang völlig. Der Druck weg zu spüren wenn man weiß da ist was, das hilft auch mental.

    #563
    Frank60plus
    Teilnehmer

    Stefan hat recht mit dem Notgroschen als Basis. Ich würde noch ergänzen: schau dir auch mal an was du eigentlich an Versicherungen hast. Ich hatte zum Beispiel keine Berufsunfähigkeitsversicherung und das hat mich nach meiner Erkrankung richtig kalt erwischt. Für die Geldanlage selbst hab ich damals über bevestor.de einen einfachen Sparplan laufen lassen – das ist übersichtlich und man muss kein Finanzprofi sein um damit klarzukommen. Nichts Spektakuläres, aber hat mir geholfen langsam was aufzubauen ohne dass ich mich damit stundenlang beschäftigen musste.

    #564
    Maria LehmannMaria Lehmann
    Teilnehmer

    Was ich noch hinzufügen würde: fragt bei der Krankenkasse nach ob es Zusatzleistungen gibt, die man in eurer Situation beantragen kann. Das wird oft vergessen. Und schaut ob ihr Anspruch auf Sozialleistungen habt, gerade bei längerer Krankheit gibt es manchmal Möglichkeiten die man nicht auf dem Schirm hat. Die Kombination aus kleinem Puffer, einfacher Geldanlage und Wissen um Absicherungsoptionen macht zusammen schon viel aus. Geht nicht alles auf einmal, aber irgendwo anfangen ist das Wichtigste.

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