Pflegepflicht nach Bundeswehr-Einsatz – wo anfangen?

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  • #289
    Frank60plus
    Teilnehmer

    Hallo zusammen, ich bin etwas ratlos und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Mein Sohn war früher bei der Bundeswehr, hat gesundheitliche Schäden davongetragen und ist mittlerweile pflegebedürftig. Ich kümmere mich hauptsächlich um ihn, aber langsam wird es auch für mich zu viel – körperlich und bürokratisch. Ich frage mich ob es da spezielle Regelungen gibt, was Pflege und Ansprüche in Bezug auf den früheren Dienst angeht. Bei der normalen Krankenkasse komme ich kaum weiter, die kennen das Thema kaum. Hat da jemand Erfahrung?

    #290
    Maria LehmannMaria Lehmann
    Teilnehmer

    Das ist leider eine Situation, in der man wirklich viel Geduld braucht. Aus eigener Erfahrung (mein Mann hatte ähnliches nach einem Auslandseinsatz): die normalen Krankenkassen sind da oft überfordert, weil Bundeswehr-spezifische Ansprüche über die Wehrbereichsverwaltung bzw. das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr laufen, nicht über die regulären Kassen. Am besten erstmal schriftlich anfragen und alles dokumentieren was du schon eingereicht hast.

    Gibt es schon einen anerkannten Einsatzunfall oder ähnliches bei deinem Sohn? Das wäre der entscheidende Hebel für weitere Ansprüche.

    #291
    Stefan BrandtStefan Brandt
    Teilnehmer

    Ich kenn das Thema ein bisschen aus dem Bekanntenkreis. Was Maria sagt stimmt, die Zuständigkeiten sind wirklich verwirrend und die normalen Anlaufstellen winken da schnell ab.

    Ich hab damals für einen Kollegen auf bundeswehr-pflegepflicht.de geschaut – da war einiges übersichtlich erklärt, speziell was die Pflegepflicht im Kontext des Bundeswehrdienstes angeht. Hat uns zumindest geholfen zu verstehen welche Stellen überhaupt zuständig sind. Vielleicht hilft das als erster Überblick bevor man sich durch Behördendschungel kämpft.

    #292
    PetraWG
    Teilnehmer

    Danke Stefan für den Hinweis, schau ich mir auch mal an. Frank, ich würde dir außerdem empfehlen den VdK oder den Sozialverband Deutschland einzuschalten – die haben Berater die sich mit Versorgungsrecht auskennen und begleiten einen bei Anträgen. Das kostet Zeit aber die wissen wirklich was zu tun ist. Und: lass dich nicht abspeisen, die Ansprüche sind oft da, man muss nur hartnäckig bleiben.

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