Sepsis nach Routine-OP – hadere mit dem „warum ich“

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  • #98
    Michael74
    Teilnehmer

    Hallo,

    bei mir war es letztes Jahr eine geplante Knie-OP, Routine hieß es. Drei Tage später Schüttelfrost, Verwirrtheit, meine Frau hat zum Glück sofort reagiert und den Notarzt gerufen. Diagnose Sepsis, zwei Wochen Klinik.

    Womit ich bis heute hadere: Es war doch nur eine Routine-OP. Ich erwische mich dabei, wie ich ständig darüber nachdenke, ob irgendwer einen Fehler gemacht hat oder ob ich einfach Pech hatte. Dieses Grübeln frisst mich auf.

    #100
    Frank60plus
    Teilnehmer

    Hallo Michael, das Grübeln kenne ich. Bei mir war der Auslöser ein simpler Harnwegsinfekt. Irgendwann habe ich für mich beschlossen: Die Warum-Frage kann mir niemand beantworten, und jede Stunde Grübeln ist eine Stunde, die mir heute fehlt. Leichter gesagt als getan, ich weiß.

    #102
    SabineK
    Teilnehmer

    Bei mir hat ein Gespräch mit der Klinik geholfen. Ich habe um einen Termin gebeten und meine Fragen gestellt. Nicht alles wurde beantwortet, aber allein das Gefühl, es nicht einfach schlucken zu müssen, hat etwas gelöst. Vielleicht wäre das auch was für dich?

    #104
    Michael74
    Teilnehmer

    Danke euch beiden. Das Gespräch mit der Klinik habe ich mich bisher nicht getraut anzustoßen, aber je länger ich drüber nachdenke, desto richtiger fühlt es sich an. Besser als dieses ewige Kopfkino.

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