Wie geht ihr mit der eigenen Erschöpfung als Angehöriger um?

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  • #429
    Maria LehmannMaria Lehmann
    Teilnehmer

    Mein Mann lag vor einem halben Jahr auf der Intensivstation, Sepsis. Er überlebt hat, Gott sei Dank, aber seitdem bin ich irgendwie auch nicht mehr dieselbe. Ich funktioniere, kümmere mich um alles, begleite ihn zu Terminen – aber innerlich bin ich so leer. Hat jemand von euch selbst Unterstützung gesucht, also für sich als Angehörige? Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.

    #430
    ThorstenHH
    Teilnehmer

    Das kenn ich so gut. Ich hab nach dem Krankenhausaufenthalt meiner Mutter auch lange gedacht, ich muss einfach stark bleiben. Irgendwann hat mich das eingeholt. Setz dich nicht hintenan – dein Wohlbefinden zählt genauso.

    #431
    SabineK
    Teilnehmer

    Ich hab mir damals selbst eine Therapeutin gesucht, speziell für Angehörige in Ausnahmesituationen. Gestoßen bin ich über Umwege auf https://www.psychotherapie-eigenzeit.de – hat mir geholfen, überhaupt erstmal zu schauen was ich brauche. Vielleicht ist das ein Anfang für dich.

    #432
    Frank60plus
    Teilnehmer

    Das mit der inneren Leere trifft es sehr gut. Bei mir hat es geholfen, einfach mit jemandem zu reden der außerhalb der Familie steht. Manchmal reicht schon das.

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