Wie geht ihr mit der eigenen psychischen Belastung als Angehöriger um?

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    Beiträge
  • #441
    Maria LehmannMaria Lehmann
    Teilnehmer

    Mein Mann hatte im Februar eine schwere Sepsis, war drei Wochen auf der Intensivstation. Er ist Gott sei Dank durch, aber ich merke, dass es mir selbst gar nicht gut geht. Schlaf klappt kaum, ich grübel viel, bin ständig in Alarmbereitschaft. Alle fragen nach ihm – verständlich – aber irgendwie kommt bei mir niemand an. Hat jemand ähnliches erlebt? Wie habt ihr das für euch gehandhabt, habt ihr professionelle Hilfe gesucht oder eher andere Wege gefunden?

    #442
    ThorstenHH
    Teilnehmer

    Das kenne ich so gut. Bei meiner Frau war es ähnlich, alle Aufmerksamkeit ging an sie, und ich stand irgendwie daneben. Was mir geholfen hat: eine Selbsthilfegruppe für Angehörige, da hatte ich zumindest einen Ort wo ich reden durfte. Einfach mal googlen ob es sowas in deiner Nähe gibt.

    #443
    SabineK
    Teilnehmer

    Ich hab damals psychologische Beratung gesucht, weil ich alleine nicht weiterkam. Über https://www.psychotherapie-eigenzeit.de hab ich damals erste Infos und Orientierung gefunden, das hat mir zumindest den Einstieg leichter gemacht. Du bist da mit deiner Erschöpfung absolut nicht allein.

    #444
    Frank60plus
    Teilnehmer

    Was Maria beschreibt klingt nach einer ganz normalen Reaktion auf eine extrem belastende Situation. Bitte nimm dir das nicht weg – du hast auch was erlebt. Ruhig professionelle Hilfe annehmen, das ist kein Zeichen von Schwäche.

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