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Maria LehmannTeilnehmerIch würde zusätzlich schauen ob deine Krankenkasse einen Zuschuss für Zahnbehandlungen übernimmt, wenn ein Zusammenhang mit der Erkrankung nachgewiesen werden kann. Das ist zwar oft ein langer Weg, aber es lohnt sich nachzufragen. Am besten mit dem Zahnarzt zusammen einen Brief formulieren, der den Zusammenhang erklärt. Und: keine Scheu haben, eine Zweitmeinung einzuholen wenn dir was unklar ist!
5. August 2026 um 12:24 p.m. Uhr als Antwort auf: Blutanalysen auf Nährstoffe – wer zahlt das eigentlich? #360
Maria LehmannTeilnehmerDanke für den Link, den kannte ich noch nicht, schaue ich mir an. Jule, was ich dir noch mitgeben würde: Frag auf jeden Fall nach einer Überweisung zum Internisten oder Ernährungsmediziner wenn das möglich ist – die können eine Indikation viel besser begründen als ein Allgemeinarzt und haben mit solchen Anträgen an die Kasse mehr Erfahrung. Das hat bei mir den Unterschied gemacht. Und notfalls gibt’s auch den Widerspruchsweg, den haben manche hier schon erfolgreich genutzt.
5. August 2026 um 12:00 p.m. Uhr als Antwort auf: Zähne nach Sepsis – hat jemand Erfahrungen mit bleibenden Schäden? #424
Maria LehmannTeilnehmerDem kann ich nur zustimmen, den Zusammenhang zur Erkrankung schriftlich festhalten lassen ist wirklich wichtig! Mein Zahnarzt hat mir damals auf Nachfrage einen kurzen Befundbericht erstellt in dem er die wahrscheinliche Ursache erwähnt hat – das hat sich später bei einem Antrag als hilfreich erwiesen.
Und gib nicht auf wenn der erste Zahnarzt zuckt – es gibt Kollegen die sich da wirklich reinfuchsen. Vielleicht auch mal in einer größeren Uniklinik nachfragen, die haben oft mehr Erfahrung mit Patienten nach schweren Erkrankungen.
5. August 2026 um 7:31 a.m. Uhr als Antwort auf: Narben nach Sepsis-OP – was kann man da noch machen? #256
Maria LehmannTeilnehmerDanke dass du das ansprichst, Jule. Ich glaube viele Betroffene wissen gar nicht, dass man wegen solcher Narben nach einer Sepsis tatsächlich Ansprüche gegenüber der Krankenkasse haben kann, wenn die Narben funktionell einschränken. Das ist kein reiner Schönheitswunsch. Am besten dokumentierst du alles gut mit Fotos und lässt dich vom Arzt schriftlich bestätigen dass die Narben Probleme machen – das hilft wenn du einen Antrag stellen willst.
5. August 2026 um 6:32 a.m. Uhr als Antwort auf: Vaterschaftstest ohne Blutabnahme – geht das überhaupt? #320
Maria LehmannTeilnehmerDanke dass du dich traust das hier anzusprechen, das ist sicher keine leichte Situation. Was Michael74 sagt stimmt – die Qualität des Materials ist entscheidend. Ich würde auf jeden Fall vorher genau prüfen welcher Anbieter das abnimmt und was die Auswertungsgarantien sind, sonst zahlst du und bekommst am Ende kein verwertbares Ergebnis.
Falls du magst kannst du dich auch gern noch weiter vorstellen, hier sind viele Menschen die verstehen wenn die Lebensumstände gerade kompliziert sind. 🙂
4. August 2026 um 10:54 p.m. Uhr als Antwort auf: Augenprobleme nach Sepsis – Arzt hat komisches Gerät benutzt? #312
Maria LehmannTeilnehmerDas mit den Augen nach der Intensivstation überrascht viele, mich damals auch. Mein Neurologe hat mir erklärt, dass die systemische Entzündung wirklich fast alle Organe treffen kann – und die Augen sind da keine Ausnahme.
Wichtig ist vor allem: regelmäßig zur Kontrolle gehen und die Beschwerden ernst nehmen. Das Flimmern sollte der Augenarzt auf dem Schirm haben. Falls es schlimmer wird, bitte nicht abwarten.
4. August 2026 um 9:09 p.m. Uhr als Antwort auf: Mein Mann zieht sich immer mehr zurück – Paartherapie sinnvoll? #376
Maria LehmannTeilnehmerDanke ThorstenHH, das ist ein guter Hinweis. Und Jule, ich glaube das Wichtigste ist erstmal überhaupt den Schritt zu wagen und irgendwo anzufragen. Viele warten zu lang weil sie hoffen es regelt sich von selbst.
Bei uns hat die Therapie wirklich geholfen – allein schon weil endlich jemand da war der neutral moderiert und keiner dem anderen ständig das Gleiche sagen muss. Das entlastet so unglaublich. Ich drück euch die Daumen!
4. August 2026 um 7:45 p.m. Uhr als Antwort auf: Muskeln nach langer Reha wieder aufbauen – wie habt ihr das gemacht? #252
Maria LehmannTeilnehmerIch würde auf jeden Fall auch nochmal mit dem behandelnden Arzt oder einem Ernährungsberater sprechen, bevor man viel ergänzt – gerade nach einer schweren Erkrankung reagiert der Körper manchmal anders als man denkt. Aber der grundsätzliche Ansatz mit mehr Eiweiß und langsam steigerndem Training ist denke ich schon richtig. Und vor allem: nicht frustrieren lassen wenn’s mal eine Woche nicht vorangeht. Das ist total normal.
4. August 2026 um 6:19 p.m. Uhr als Antwort auf: Kognitiver Abbau nach Sepsis – gibt es Coaching-Angebote? #280
Maria LehmannTeilnehmerDanke Jonas für den Hinweis, das klingt interessant. PetraWG, ich wollte noch ergänzen: Frag unbedingt bei deiner Krankenkasse nach neuropsychologischer Rehabilitation – das ist ein Unterschied zu normalem Coaching und kann tatsächlich verordnet werden. Mein Mann hat das nach seinem Aufenthalt bekommen, hat ein bisschen Nerven gekostet bis alles bewilligt war, aber es hat sich gelohnt.
Die zwei Wege schließen sich ja auch nicht aus – das eine ist medizinisch, das andere eher alltagspraktisch. Beides kann sinnvoll sein je nachdem wo man gerade steht.
4. August 2026 um 6:12 p.m. Uhr als Antwort auf: Konzentrationsprobleme nach Sepsis – wird das irgendwann besser? #383
Maria LehmannTeilnehmerMein Mann hat nach seiner Sepsis ähnliches durchgemacht, und ich hab ihn damals dabei begleitet. Der Brain Fog ist wirklich ein zentrales Thema beim Post-Sepsis-Syndrom, aber er wird von vielen unterschätzt – auch im medizinischen Bereich leider.
Was uns damals sehr geholfen hat war eine psychologische Praxis die sich auf genau solche Langzeitfolgen spezialisiert hat. Wir sind über Umwege da gelandet, aber es hat sich gelohnt. Ich hab den Erstkontakt damals hier gefunden, das ist eine Praxis die sich u.a. mit den psychischen und kognitiven Folgen nach schwerer Erkrankung beschäftigt. Vielleicht ist das ja ein Anlaufpunkt für dich.
4. August 2026 um 5:51 p.m. Uhr als Antwort auf: Periode nach Sepsis – hat sich bei euch was verändert? #367
Maria LehmannTeilnehmerIch kann das auch bestätigen, mein Körper hat nach der Intensivstation gefühlt alles neu geregelt, die Periode eingeschlossen. Was mir persönlich sehr geholfen hat – ich hab damals bei periodenunterwäsche starke blutung geschaut und mir so ein Starter-Paket bestellt. Klingt vielleicht erstmal komisch, aber gerade nachts oder wenn man sowieso schon erschöpft ist und nicht ständig auf die Uhr schauen will, ist das wirklich praktisch. Kein Vergleich zu Binden für mich.
4. August 2026 um 8:44 a.m. Uhr als Antwort auf: Kolloidales Silber bei Infektionen – hat das jemand ausprobiert? #415
Maria LehmannTeilnehmerIch hab das tatsächlich eine Weile ausprobiert, so nach meiner Reha. Einfach als ergänzende Maßnahme, nicht als Ersatz für irgendwas. Ich hab damals kolloidales silber bestellt und ein paar Wochen getestet – ob es wirklich geholfen hat, kann ich ehrlich gesagt nicht mit Sicherheit sagen, aber ich hab es gut vertragen und fand die Qualität in Ordnung. Ist halt so eine Sache bei solchen Mitteln, man weiß nie genau wie viel davon man dem Produkt zuschreiben kann.
4. August 2026 um 3:20 a.m. Uhr als Antwort auf: Haut nach Intensivstation total ausgetrocknet – was tun? #356
Maria LehmannTeilnehmerJa, das mit dem Serum kann ich grundsätzlich bestätigen – Hyaluronsäure bindet Feuchtigkeit in der Haut, das ist kein Marketingmärchen. Wichtig dabei: auf feuchter Haut auftragen und danach mit einer Creme versiegeln, sonst zieht die Hyaluronsäure die Feuchtigkeit wieder raus wenn die Luft trocken ist (besonders im Winter mit Heizungsluft!). Ansonsten: habt ihr schon mal über einen Dermatologen nachgedacht? Bei anhaltenden Hautproblemen nach Sepsis lohnt sich das wirklich, manches ist nämlich auch auf die Nieren- oder Leberwerte zurückzuführen. Also bitte auch das im Blick behalten.
Maria LehmannTeilnehmerIch schließe mich den anderen an – bitte wirklich zum Augenarzt gehen. Mein Mann hatte nach seiner Sepsis ebenfalls Sehstörungen und wir haben das anfangs auch auf die Erschöpfung geschoben. Am Ende war es tatsächlich ein harmloses Problem mit der Augenfeuchtigkeit, ausgelöst durch die ganzen Medikamente im Krankenhaus. Aber wichtig ist eben dass jemand draufschaut. Du reagierst nicht über, das ist eine ganz berechtigte Sorge.
3. August 2026 um 9:27 p.m. Uhr als Antwort auf: Sehprobleme nach Sepsis – hat das jemand auch? #288
Maria LehmannTeilnehmerMein Mann hatte das auch nach seiner Sepsis, wir dachten zuerst es läge an den Medikamenten. Letztendlich war es eine Kombination aus allgemeiner Erschöpfung und einer leichten Veränderung der Sehwerte, die durch die Erkrankung begünstigt wurde. Mit einer angepassten Brille und konsequenten Pausen zwischendurch ist es deutlich besser geworden. Stefan hat recht – ein Augenarzt der die Vorgeschichte kennt ist wirklich gold wert. Bitte lass das nicht auf sich beruhen, du tust dir keinen Gefallen wenn du das aussitzt.
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