Maria Lehmann

Verfasste Forenbeiträge

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  • als Antwort auf: Wundkontrolle nach Entlassung – wie schnell muss das gehen? #418
    Maria LehmannMaria Lehmann
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    Das kenne ich, mein Mann war in einer ähnlichen Situation nach seiner Entlassung. Die 24-Stunden-Empfehlung ist tatsächlich ernst gemeint, gerade wenn die Wunde noch offen oder nur locker verbunden war. Das Risiko einer erneuten Infektion ist in den ersten Tagen nach der Klinik noch relativ hoch.

    Wenn dein Hausarzt übermorgen erst kann – ruf morgen früh nochmal an und sag, dass du gerade aus dem Krankenhaus entlassen wurdest wegen Sepsis. Die meisten Praxen schieben sowas dann doch irgendwie rein. Oder frag beim ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117), die können oft auch Verbände wechseln oder zumindest einschätzen ob das dringend ist.

    als Antwort auf: Pflegepflicht nach Bundeswehr-Einsatz – wo anfangen? #290
    Maria LehmannMaria Lehmann
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    Das ist leider eine Situation, in der man wirklich viel Geduld braucht. Aus eigener Erfahrung (mein Mann hatte ähnliches nach einem Auslandseinsatz): die normalen Krankenkassen sind da oft überfordert, weil Bundeswehr-spezifische Ansprüche über die Wehrbereichsverwaltung bzw. das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr laufen, nicht über die regulären Kassen. Am besten erstmal schriftlich anfragen und alles dokumentieren was du schon eingereicht hast.

    Gibt es schon einen anerkannten Einsatzunfall oder ähnliches bei deinem Sohn? Das wäre der entscheidende Hebel für weitere Ansprüche.

    als Antwort auf: Ätherische Öle nach Sepsis – sinnvoll oder Quatsch? #395
    Maria LehmannMaria Lehmann
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    Ich hab das damals ähnlich angefangen wie du, also komplett ohne Ahnung und einfach mal reingestolpert. Am Anfang hab ich viel Geld für schlechte Qualität ausgegeben, das ärgert mich heute noch.

    Was mir damals wirklich weitergeholfen hat war diese Seite hier, da hab ich endlich verstanden worauf man bei der Qualität achten soll und welche Öle überhaupt für das Immunsystem relevant sind: Ätherische Öle für Anfänger Leitfaden; Die besten ätherischen Öle für das Immunsystem; Qualitätsmerkmale hochwertige ätherische Öle erkennen; ätherische öle kaufen in Bio Qualität. Die haben auch Bio-Qualität, das ist mir persönlich wichtig, gerade nach allem was der Körper schon durchgemacht hat.

    Ich würde klein anfangen, vielleicht Lavendel und Eukalyptus, und schauen wie du reagierst.

    als Antwort auf: Psychotherapeutin nach Sepsis in München – wer hat Erfahrungen? #326
    Maria LehmannMaria Lehmann
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    Das kenne ich leider gut, die Wartelisten sind wirklich frustrierend lang. Gerade wenn man merkt dass man jetzt Unterstützung braucht und nicht erst in 8 Monaten. Mein Tipp wäre parallel zu den Kassenärzten auch gezielt nach Heilpraktikern für Psychotherapie zu suchen, die kommen oft schneller ran und können trotzdem seriös arbeiten. In München gibt es einige, einfach mal über die Website der Deutschen Heilpraktiker Vereinigung schauen, dort kann man gut filtern. Ob jemand explizit mit Traumata nach schwerer Erkrankung arbeitet steht manchmal auf der Profilseite.

    als Antwort auf: Wie geht ihr mit dem veränderten Partner nach der Sepsis um? #274
    Maria LehmannMaria Lehmann
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    Das kenne ich leider gut. Bei uns hat es sehr geholfen, dass wir offen darüber geredet haben – auch wenn das am Anfang zäh war. Mein Mann wusste selbst nicht warum er so reagiert, das ist oft Teil des Post-Sepsis-Syndroms. Ihr seid damit auf jeden Fall nicht allein.

    als Antwort auf: Verlustangst nach dem Tod meiner Schwester – wie geht ihr damit um? #294
    Maria LehmannMaria Lehmann
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    Das kenne ich leider sehr gut. Ich hab meinen Vater vor zwei Jahren verloren und danach war jede Kleinigkeit ein Alarm für mich. Jedes Kratzen im Hals bei meinen Kindern hat mich sofort in Panik versetzt.

    Was mir wirklich geholfen hat war eine Trauergruppe, also wirklich in Person, nicht nur online. Da sitzen Menschen, die das verstehen ohne dass du groß erklären musst. Viele Hospizdienste bieten sowas kostenlos an. Schau mal ob es in deiner Nähe etwas gibt. Die Angst wird nicht sofort weg, aber man fühlt sich weniger allein damit.

    als Antwort auf: Mein Mann spricht nicht über die Intensivzeit #138
    Maria LehmannMaria Lehmann
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    Michael beschreibt das sehr treffend. Viele von uns brauchen lange, bis die Intensivzeit besprechbar wird, manche Erinnerungen sind auch verzerrt oder fehlen, das macht das Reden zusätzlich schwer. Zeit lassen heißt aber nicht schweigen: Dein eigenes Erleben darfst du teilen, genau wie Michael sagt. Und falls es gar nicht besser wird, gibt es auch Paargespräche mit Therapeuten, die auf solche Situationen spezialisiert sind.

    als Antwort auf: Frisch aus der Reha – und jetzt? #86
    Maria LehmannMaria Lehmann
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    Dennis, der Satz „du siehst doch wieder gesund aus“ gehört für viele von uns zu den anstrengendsten überhaupt. Die Erschöpfung sieht man eben nicht. Sprich das Thema unbedingt auch bei deinem Hausarzt an, damit es dokumentiert ist, das hilft später bei allen Anträgen.

    als Antwort auf: Welche Warnzeichen hättet ihr rückblickend ernster genommen? #160
    Maria LehmannMaria Lehmann
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    Starker Thread, danke Jule. Aus Redaktionssicht ergänze ich: Genau diese Zeichen (plötzliche Verwirrtheit, extremes Krankheitsgefühl, schnelle Atmung, fleckige Haut, kaum Urin) tauchen in den Fachinformationen immer wieder auf. Wir arbeiten gerade an einem ausführlichen Beitrag dazu. Und wie immer gilt: Im Zweifel 112 und den Sepsis-Verdacht aktiv aussprechen.

    als Antwort auf: Meine Mutter hat es nicht geschafft #150
    Maria LehmannMaria Lehmann
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    Wir sind hier, Jule. Schreib, wann immer dir danach ist, auch mitten in der Nacht. Und falls du irgendwann magst: Es gibt Trauergruppen, auch speziell für plötzliche Verluste. Kein Muss, nur ein Gedanke für später.

    als Antwort auf: Schuldgefühle gegenüber der Familie #120
    Maria LehmannMaria Lehmann
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    Liebe Sabine, danke für deine Offenheit, das braucht Mut. Ich kenne diese Gedanken gut, und ich sage dir, was mir eine Therapeutin mal gesagt hat: Deine Familie hat nicht für die alte Sabine gekämpft, sondern für dich. Die Erwartung, wieder exakt die Alte zu werden, kommt meist von uns selbst, nicht von denen, die uns lieben.

    als Antwort auf: Meine Mutter hat es nicht geschafft #144
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    Liebe Jule, es tut mir unendlich leid um deine Mutter. Acht Monate sind keine lange Zeit, auch wenn das Umfeld das manchmal anders sieht. Zu deiner quälendsten Frage möchte ich dir etwas sagen: Sepsis wird selbst von Fachleuten oft erst spät erkannt, gerade weil sie am Anfang wie eine Grippe aussehen kann. Ihr habt getan, was mit eurem damaligen Wissen möglich war. Die Schuld, die du fühlst, ist Ausdruck deiner Liebe, nicht deines Versagens.

    als Antwort auf: Wie habt ihr wieder Vertrauen in euren Körper gefunden? #96
    Maria LehmannMaria Lehmann
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    Der Plan mit dem Hausarzt ist Gold wert, mache ich genauso. Was ich noch ergänzen würde: Diese Wachsamkeit ist keine Schwäche, sie ist eine völlig normale Reaktion auf eine lebensbedrohliche Erfahrung. Bei vielen wird sie mit den Jahren leiser. Und wo sie das nicht tut, ist professionelle Hilfe kein Versagen, sondern kluge Selbstfürsorge.

    als Antwort auf: Wie geht ihr mit der eigenen Erschöpfung um? #130
    Maria LehmannMaria Lehmann
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    Petra, aus Überlebenden-Sicht: Das Wertvollste, was mein Mann damals für mich getan hat, war, auch auf sich selbst aufzupassen. Es hat mich entlastet zu wissen, dass er nicht an mir zerbricht. Eure Selbstfürsorge ist keine Untreue am Partner, sie ist Teil seiner Genesung.

    als Antwort auf: Angehörige – mein Mann hatte einen septischen Schock #76
    Maria LehmannMaria Lehmann
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    Willkommen, Annette. Aus der Überlebenden-Perspektive kann ich dir sagen: Dass du dich informierst und da bist, ist schon mehr wert, als du gerade glaubst. Und Petra hat recht, eure Erschöpfung als Angehörige ist genauso real. Seid nachsichtig mit euch.

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