Frank60plus

Verfasste Forenbeiträge

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  • als Antwort auf: Haare fallen nach der Sepsis massenhaft aus – normal? #267
    Frank60plus
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    Meine Frau hatte das nach ihrer Intensivzeit auch durch, und wir haben dann einiges ausprobiert. Was am Ende wirklich geholfen hat war eine Kombination aus besserer Ernährung und gezielter Nahrungsergänzung. Ich hab damals bei vitamine haar gute Erfahrungen gemacht – da sind Biotin, Zink und noch einige andere Sachen drin die dem Körper nach so einer Belastung fehlen können. Hat ein paar Wochen gedauert bis man was gemerkt hat, aber der Ausfall wurde dann wirklich weniger. Kein Wundermittel, aber als Unterstützung neben allem anderen hat es uns geholfen.

    als Antwort auf: Faszientherapie nach Sepsis – hat das jemand ausprobiert? #338
    Frank60plus
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    Faszientherapie hab ich selbst noch nicht gemacht, aber ich kenne das Problem mit der Steifigkeit nach langer Bettlägerigkeit nur zu gut. Was mir geholfen hat war Physiotherapie mit gezielter Narben- und Bindegewebsarbeit – das geht in eine ähnliche Richtung. Mein Rat: frag deinen Hausarzt ob er dir eine Überweisung schreiben kann, dann übernimmt die Krankenkasse zumindest einen Teil. Es lohnt sich auf jeden Fall, aktiv was zu tun, bei mir hat sich das nach ein paar Monaten wirklich gebessert.

    als Antwort auf: Hausnotruf für meine Mutter – was kostet das eigentlich monatlich? #410
    Frank60plus
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    Das kenn ich von meiner Frau, die haben wir auch damit ausgestattet nachdem sie aus der Reha kam. Die Krankenkasse übernimmt in der Regel einen Großteil, wenn eine Pflegestufe vorliegt – ohne Pflegegrad wird’s schwieriger aber nicht unmöglich. Am besten ruf direkt bei der Krankenkasse an und frag nach dem Zuschuss für Hausnotrufsysteme, die haben da meistens feste Sätze. Den Rest zahlt man dann selbst, das ist aber meist überschaubar.

    als Antwort auf: Bakerzyste – hat jemand Erfahrungen ohne OP? #434
    Frank60plus
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    Ja, hatte ich vor zwei Jahren, links hinten am Knie. Mein Orthopäde hat auch erst mal Abwarten empfohlen. Was mir geholfen hat: konsequent kühlen nach Belastung, und ich hab Physiotherapie gemacht mit Fokus auf die Oberschenkelmuskulatur stärken – der Druck aufs Kniegelenk wird damit insgesamt weniger und die Zyste kann sich manchmal von selbst zurückbilden. Dauert aber seine Zeit, muss man ehrlich sagen. Geduld ist da wirklich das A und O.

    als Antwort auf: Kolloidales Silber bei Infektionen – hat das jemand ausprobiert? #414
    Frank60plus
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    Das Thema kenne ich, hab mich da auch mal eingelesen. Die Studienlage ist tatsächlich dünn, offiziell gilt es nicht als Heilmittel. Manche schwören aber drauf, gerade für leichte Sachen wie Halskratzen oder Wunden. Ich würd auf jeden Fall immer parallel mit dem Arzt sprechen, besonders wenn du noch Nachwirkungen von deiner Infektion hast. Das Immunsystem nach so einer schweren Geschichte ist halt oft noch nicht ganz auf der Höhe.

    als Antwort auf: Zähne nach Sepsis – hat jemand Erfahrungen mit bleibenden Schäden? #423
    Frank60plus
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    Ja, das Thema Zähne nach Intensivaufenthalt wird meiner Meinung nach viel zu wenig besprochen. Meine Frau hatte ähnliches nach ihrer Sepsis, komplett gesundes Gebiss vorher und danach innerhalb von Monaten mehrere Probleme auf einmal.

    Ich hab damals für sie im Internet recherchiert und bin dabei auf https://www.zahnzirkus.de gestoßen, da gab es einige verständliche Erklärungen zu Zahnschäden und Ursachen die ich so woanders nicht gefunden hatte. Hat uns zumindest geholfen das Gespräch mit dem Zahnarzt besser vorzubereiten.

    Und wegen Kostenübernahme: unbedingt bei der Krankenkasse nachfragen ob es einen Zusammenhang mit der Erkrankung dokumentiert werden kann, das kann später wichtig sein.

    als Antwort auf: Zahnersatz nach Sepsis – wer zahlt das eigentlich? #262
    Frank60plus
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    Das kenn ich, bei mir war das ähnlich. Die Kasse übernimmt einen Festzuschuss, der Rest hängt stark vom Bonusheft ab – hast du das regelmäßig geführt? Das kann den Eigenanteil deutlich senken. Und ja, eine Zweitmeinung beim Zahnarzt lohnt sich fast immer, die Behandlungspläne können sich erheblich unterscheiden.

    als Antwort auf: Ernährungsberatung nach Sepsis – wer zahlt das eigentlich? #351
    Frank60plus
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    Ich hab das Thema letztes Jahr für meine Frau durchgekämpft, die hatte ähnliche Probleme nach einem langen Krankenhausaufenthalt. Was mich damals beschäftigt hat war vor allem erstmal die Frage was kostet eine professionelle ernährungsberatung überhaupt, bevor man überhaupt irgendwo anruft. Diese Seite hat mir da einen guten Überblick gegeben, auch was die Erstattung durch die Kasse betrifft. Am Ende hat die Kasse bei uns 80% übernommen nach einigem Hin und Her. Also nicht aufgeben wenn der erste Bescheid negativ ist!

    als Antwort auf: Kognitiver Abbau nach Sepsis – gibt es Coaching-Angebote? #278
    Frank60plus
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    Das kenne ich leider gut. Bei mir war es ähnlich nach meiner Sepsis vor zwei Jahren. Die Krankenkasse hat bei mir für sowas nicht gezahlt, zumindest nicht direkt – das lief höchstens über die Reha oder neuropsychologische Behandlung beim Facharzt.

    Coaching im eigentlichen Sinne gilt oft als keine Kassenleistung, das muss man in der Regel selbst bezahlen. Aber manche Arbeitgeber übernehmen was im Rahmen von Wiedereingliederung, da würde ich mal nachfragen. Und beim Sozialverband VdK oder der Verbraucherzentrale kann man sich auch kostenlos beraten lassen, was einem zusteht. Lass dich da nicht abspeisen.

    als Antwort auf: Shilajit nach Sepsis – hat das jemand ausprobiert? #398
    Frank60plus
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    Ich kenn das Thema Erschöpfung nach langer Erkrankung gut, bin selbst durch eine schwere Zeit durch. Shilajit hab ich nicht ausprobiert, aber grundsätzlich: Ja, die Qualitätsunterschiede sind enorm. Es gibt viel gepanschtes Zeug auf dem Markt, vor allem über irgendwelche No-Name-Anbieter.

    Was ich dir empfehlen würde: Achte auf Reinheit und Herkunftsnachweis, am besten aus dem Himalaya oder Altai, und schau dass kein billiges Füllmaterial drin ist. Harz-Form gilt als hochwertiger als Pulver. Und auf jeden Fall mit dem Arzt vorher kurz absprechen, gerade nach sowas wie einer Sepsis.

    als Antwort auf: Haut nach Intensivstation total ausgetrocknet – was tun? #355
    Frank60plus
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    Ich hatte das auch, wenn auch vielleicht nicht ganz so stark. Was bei mir wirklich den Unterschied gemacht hat war ein Serum mit Hyaluronsäure – das zieht besser ein als dicke Cremes und die Haut saugt sich quasi damit voll. Ich hab damals ein hyaluronsäure Serum ausprobiert und war ehrlich gesagt überrascht wie schnell das Spannen nachgelassen hat. Einfach vor der Feuchtigkeitscreme auftragen, das scheint die Wirkung beider zu verstärken. Kein Wundermittel, aber für mich war’s ein guter Schritt in die richtige Richtung.

    als Antwort auf: Verlustangst nach dem Tod meiner Schwester – wie geht ihr damit um? #295
    Frank60plus
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    Jule, das was du beschreibst ist glaube ich viel häufiger als man denkt. Nach dem Tod eines nahestehenden Menschen, besonders wenn es so schnell geht wie bei der Sepsis, bleibt das Nervensystem einfach in so einem Alarmzustand stecken. Das ist keine Schwäche, das ist eine Reaktion auf ein echtes Trauma.

    Ich hab damals, als meine Frau nach ihrer Intensivzeit sehr lange krank war und wir nicht wussten wie es ausgeht, auch so eine anhaltende Anspannung entwickelt. Hab dann auf Empfehlung einer Bekannten mal was in Richtung hypnose selbstbewusstsein ausprobiert – ich war anfangs skeptisch, aber es hat mir tatsächlich geholfen, diese innere Alarmanlage ein bisschen runterzuregeln. Vielleicht ist das ein Ansatz für dich, zusätzlich zu dem was Maria sagt.

    als Antwort auf: Omega 3 nach Sepsis – hilft das wirklich beim Wiederaufbau? #334
    Frank60plus
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    Das kenn ich gut, bei mir war das nach der Entlassung genauso. Die Muskeln bauen sich nach so einer Sepsis ja wirklich extrem langsam wieder auf, das ist leider ganz normal. Ich hab damals angefangen mit Fischöl-Kapseln, auf Empfehlung meiner Ernährungsberaterin in der Reha. Ob es direkt daran lag weiß ich nicht genau, aber die Entzündungsschübe nach dem Sport sind bei mir deutlich weniger geworden mit der Zeit. Wichtig ist wohl dass man es regelmäßig nimmt und nicht nur ab und zu. Mein Rheumatologe meinte auch es kann bei chronischen Entzündungsprozessen durchaus sinnvoll sein.

    als Antwort auf: Narben nach Sepsis-OP – was kann man da noch machen? #255
    Frank60plus
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    Ja, dem kann ich mich anschließen. Plastische Chirurgie ist da tatsächlich der richtige Ansprechpartner, nicht nur für die Optik sondern auch wenn Narben funktionell stören. Ich hab mich damals selbst schlau gemacht wegen einer Kontraktur nach meiner Erkrankung und dabei diese Website gefunden – da gibt’s gut erklärte Infos was plastische Chirurgen überhaupt anbieten und welche Verfahren es gibt. Hat mir zumindest geholfen, mit einem konkreteren Bild in die Sprechstunde zu gehen.

    als Antwort auf: Zähne nach Sepsis total ruiniert – was tun? #306
    Frank60plus
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    Das kenn ich leider auch. Nach meinem Krankenhausaufenthalt (bei mir war’s zwar kein Sepsis-Fall, aber lange Intensivstation) waren meine Zähne auch in einem schlechten Zustand. Mein Zahnarzt hat mir erklärt, dass durch die Medikamente und die allgemeine Belastung für den Körper der Zahnschmelz angreifbar wird und das Zahnfleisch leidet. Ich würde auf jeden Fall erstmal zum Zahnarzt und das genau dokumentieren lassen – auch wegen der Krankenkasse, falls später größere Behandlungen anfallen. Lass dir alles schriftlich geben, das ist wichtig.

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