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3. August 2026 um 6:27 a.m. Uhr als Antwort auf: Vater braucht Pflege rund um die Uhr – wie habt ihr das organisiert? #298
Frank60plus
TeilnehmerDas kenn ich gut, wir waren mit meiner Frau nach ihrer Erkrankung in einer ähnlichen Situation. Die 24-Stunden-Pflege läuft meistens so, dass eine Pflegekraft bei euch im Haus wohnt und rund um die Uhr verfügbar ist – das sind oft osteuropäische Fachkräfte, die über spezielle Agenturen vermittelt werden. Es gibt dabei zwei Modelle: entweder als Angestellte oder selbständig. Das hat jeweils andere rechtliche und steuerliche Konsequenzen. Ich würde empfehlen, erstmal den Pflegegrad von deinem Vater prüfen zu lassen falls noch nicht passiert, weil da auch Zuschüsse dranhängen können. Der MDK macht das auf Antrag bei der Krankenkasse.
2. August 2026 um 10:01 p.m. Uhr als Antwort auf: Bodyforming nach langer Reha – hat das jemand gemacht? #406Frank60plus
TeilnehmerHallo PetraWG, das kenn ich gut. Nach meinem Aufenthalt war ich auch erstmal wie ein nasser Sack, ehrlich gesagt. Ich hab damals mit ganz kleinen Sachen angefangen – erstmal nur Spazierengehen, dann langsam Dehnübungen dazu. Das Wichtigste war für mich, nicht zu vergleichen wie ich früher war. Dein Arzt hat recht, dass man es dosiert angeht. Vielleicht erstmal schauen ob deine Krankenkasse was dazu bezahlt, manche übernehmen Reha-Sport sogar teilweise. Fragen kostet nix.
2. August 2026 um 9:14 p.m. Uhr als Antwort auf: Sehprobleme nach Sepsis – hat das jemand auch? #287Frank60plus
TeilnehmerJa, Sehprobleme nach der Intensivstation sind leider häufiger als man denkt, auch wenn kaum jemand drüber spricht. Ich würde dir wirklich raten, das augenärztlich abchecken zu lassen – allein schon um andere Ursachen auszuschließen. Ich hab damals bei augenpraxis-brunnen.ch gute Erfahrungen gemacht, die haben sich Zeit genommen und auch den Zusammenhang mit meiner Vorgeschichte ernst genommen, was ja nicht selbstverständlich ist. Manchmal braucht es einfach jemanden der genauer hinschaut als ein Allgemeinmediziner es kann.
2. August 2026 um 8:51 p.m. Uhr als Antwort auf: Verdauung total durcheinander nach der Intensivstation – habt ihr Tipps? #370Frank60plus
TeilnehmerDas kenne ich leider gut. Bei mir hat es fast ein halbes Jahr gedauert, bis die Verdauung wieder halbwegs normal lief. Die Antibiotika-Gaben auf der Intensivstation räumen die Darmflora wirklich gründlich aus. Was mir geholfen hat: viel stilles Wasser, leicht verdauliche Kost in den ersten Wochen, und ich hab die Probiotika-Kapseln irgendwann gegen fermentierte Lebensmittel getauscht. Joghurt, Kefir, sowas. Das hat meinem Bauch merklich gutgetan. Gib dem Körper auch einfach Zeit, der hat ja gerade Enormes hinter sich.
2. August 2026 um 5:19 p.m. Uhr als Antwort auf: Psychologe in Saarbrücken nach Sepsis – hat jemand Erfahrungen? #246Frank60plus
TeilnehmerDas kenn ich leider gut, die Wartezeiten sind wirklich frustrierend. Ich hab nach meiner Entlassung auch monatelang auf einen Platz gewartet. Was mir damals geholfen hat: direkt bei den Psychologischen Psychotherapeuten anrufen statt nur Mails schicken, und auch die Krankenkasse um eine Kostenerstattung für Privatpraxen anfragen wenn man gar nichts findet. Manche KK zahlen das, wenn die medizinische Notwendigkeit nachgewiesen ist. Vielleicht wäre das auch für dich ein Weg?
2. August 2026 um 12:31 p.m. Uhr als Antwort auf: Ischiasschmerzen nach Sepsis – habt ihr da was Gutes gefunden? #258Frank60plus
TeilnehmerDas kenn ich leider auch. Bei mir war’s ähnlich, der Rücken hat nach dem Krankenhausaufenthalt ganz anders reagiert als vorher. Was mir tatsächlich geholfen hat: sanfte Wärme (Kirschkernkissen), und ich mach täglich ein paar ganz langsame Dehnübungen speziell für den Piriformis-Muskel, die hab ich mir von einer Physiotherapeutin zeigen lassen. Kein Wundermittel, aber der Schmerz wird dadurch beherrschbarer. Geduld ist leider auch ein Teil davon, so blöd das klingt.
1. August 2026 um 2:12 p.m. Uhr als Antwort auf: Ätherische Öle nach Sepsis – sinnvoll oder Quatsch? #394Frank60plus
TeilnehmerDie Skepsis ist verständlich, aber ich würde es nicht komplett abtun. Ich hab nach meiner Sepsis vor drei Jahren auch angefangen, mich damit zu beschäftigen. Lavendel zum Schlafen hat mir tatsächlich geholfen, zumindest subjektiv. Bei der Erschöpfung ist Rosmarin angeblich gut, wobei ich da keine großartigen Wunder erlebt habe.
Wichtig ist wirklich die Qualität – billiges Zeug aus dem Drogeriemarkt ist oft gestreckt oder synthetisch. Das merkt man schon am Geruch wenn man ein bisschen Erfahrung hat. Und natürlich ist das kein Ersatz für die ärztliche Nachsorge, das muss ich dazu sagen. Aber als kleine Ergänzung, warum nicht.
23. Juni 2026 um 7:48 p.m. Uhr als Antwort auf: Impfungen nach überstandener Sepsis – wie handhabt ihr das? #164Frank60plus
TeilnehmerJa, war bei mir genauso. Ich habe mit meiner Hausärztin alles durchgesprochen und aufgefrischt, was fällig war. Für mich ist das ein Stück zurückgewonnene Kontrolle: Ich kann nicht alles verhindern, aber das, was ich tun kann, tue ich.
18. Juni 2026 um 6:23 p.m. Uhr als Antwort auf: Wiedereingliederung: Erfahrungen mit dem Hamburger Modell? #176Frank60plus
TeilnehmerDennis, bei mir kam der Anstoß vom Hausarzt, der stellt auch den Stufenplan aus. Sprich ihn direkt drauf an und nimm zur Krankenkasse am besten alles schriftlich mit, was du aus Klinik und Reha hast. Und lass dich nicht scheuen, beim Sozialdienst der Reha-Klinik nachträglich anzurufen, die helfen oft auch nach der Entlassung noch.
Frank60plus
TeilnehmerDennis, halte durch. Die ersten Monate waren bei mir die zähesten. Und schreib dir ruhig auf, was du an guten Tagen geschafft hast, an schlechten Tagen vergisst man sonst, dass es die guten überhaupt gab.
Frank60plus
TeilnehmerHallo Dennis, willkommen. Kurze Antwort: ja, das ist leider normal. Bei mir hat es über ein Jahr gedauert, bis ich wieder halbwegs Kraft hatte, und ich bin ehrlich, ganz der Alte bin ich nicht mehr. Lass dich nicht hetzen, auch nicht vom Arbeitgeber. Stichwort Wiedereingliederung, schau mal in den Reha-Bereich, da haben wir dazu einen Thread.
6. Juni 2026 um 7:48 p.m. Uhr als Antwort auf: Sepsis nach Routine-OP – hadere mit dem „warum ich“ #100Frank60plus
TeilnehmerHallo Michael, das Grübeln kenne ich. Bei mir war der Auslöser ein simpler Harnwegsinfekt. Irgendwann habe ich für mich beschlossen: Die Warum-Frage kann mir niemand beantworten, und jede Stunde Grübeln ist eine Stunde, die mir heute fehlt. Leichter gesagt als getan, ich weiß.
Frank60plus
TeilnehmerDanke euch, das macht Mut. Das mit dem Training spreche ich beim nächsten Termin an. Und das mit dem einen Kanal, Sabine, trifft es perfekt, das darf ich auch meiner Frau mal so erklären.
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