Michael74

Verfasste Forenbeiträge

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  • als Antwort auf: Solarcarport als Möglichkeit Nebenkosten zu senken – wer hat Erfahrungen? #596
    Michael74
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    Kurze Ergänzung noch: Schau dir auf jeden Fall die Fördermöglichkeiten in deinem Bundesland an, da gibt’s teils noch Zuschüsse oder zinsgünstige KfW-Kredite. Und frag vorher bei der Gemeinde nach, ob du eine Genehmigung brauchst – das ist regional sehr unterschiedlich. Bei uns lief das unkompliziert, aber ich kenn Leute, die da erst Papierkram hatten.

    als Antwort auf: Atemtherapie bei Dauerstress nach der ICU – hat das jemand gemacht? #552
    Michael74
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    Das kenn ich, dieses Dauerspannen im System. Bei mir war das ähnlich, so ein Restrisiko-Modus, den der Körper einfach nicht verlassen wollte.

    Ich hab Atemtherapie tatsächlich ausprobiert, auf Empfehlung meiner Reha-Ärztin. Am Anfang hab ich auch gedacht: was soll das bringen. Aber es geht dabei gar nicht ums tiefe Durchatmen wie man es so kennt. Man lernt, wie Atemmuster mit dem Nervensystem zusammenhängen, und wird sich bewusst, wie flach und schnell man eigentlich die ganze Zeit atmet ohne es zu merken. Nach ein paar Sitzungen hat sich bei mir tatsächlich was verändert, der Schlaf wurde besser. Lohnt sich auf jeden Fall, dem eine Chance zu geben.

    als Antwort auf: Tandemsprung verschenken – worauf sollte man beim Anbieter achten? #538
    Michael74
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    Stefan hat die wichtigsten Punkte schon gut zusammengefasst. Ich hab meiner Frau vor zwei Jahren einen Tandemsprung geschenkt und vorher auch ewig verglichen. Was mir damals geholfen hat: Bewertungen nicht nur auf der eigenen Website des Anbieters lesen, sondern Google Maps oder Trustpilot anschauen. Da sieht man schnell ob Beschwerden über kurzfristige Absagen oder schlechte Organisation auftauchen.

    Wir sind damals hier gelandet und waren wirklich zufrieden – die Kommunikation vorab war unkompliziert, der Gutschein hatte keine versteckten Bedingungen und meine Frau hat den Tag in sehr guter Erinnerung. Kann ich also als Orientierung empfehlen, auch wenn natürlich regionale Anbieter in deiner Nähe vielleicht praktischer sind.

    als Antwort auf: Projektzeiten auswerten – welche Kennzahlen schaut ihr euch an? #530
    Michael74
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    Ich hab da mal länger mit rumgespielt. Was ich gelernt hab: weniger ist mehr, vor allem am Anfang. Fang mit Soll-Ist an und guck dir nach 4-6 Wochen an wo die größten Abweichungen sind. Dann weißt du wo du tiefer bohren musst.

    Für die Auswertung selbst hab ich damals bei timo24 reingeschaut, die haben ganz ordentliche Auswertungsmöglichkeiten für Projektzeiten die sich auch ohne riesigen Einrichtungsaufwand nutzen lassen. War für unser kleines Team jedenfalls praktisch.

    als Antwort auf: Jonglieren mit 40 anfangen – welche Bälle für totale Anfänger? #535
    Michael74
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    Jonglieren ist echt eine super Idee, ich mach das auch gelegentlich zum Runterkommen. Was ich noch ergänzen würde: Geduld mitbringen! Die ersten Wochen fallen die Dinger wirklich ständig, das ist völlig normal. Ich hab damals drin drinnen gedacht ich bin zu alt dafür, und nach einem Monat lief es plötzlich. Der Körper lernt das schon, auch mit 60+. Viel Erfolg Frank!

    als Antwort auf: Fußbodenheizung im Altbau nachrüsten, geht das überhaupt sinnvoll? #522
    Michael74
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    Stefan hat recht mit der Dämmung, das ist wirklich der Knackpunkt. Wir haben das vor zwei Jahren bei uns durchgezogen, Altbau von 1958. Ich hab mich vorher ewig durch Foren und Herstellerseiten gewühlt. Irgendwann bin ich auf art-of-baan.com gestoßen, die haben da ganz anschaulich erklärt welche Systeme für welchen Untergrund geeignet sind. Hat mir zumindest geholfen das Gespräch mit dem Handwerker vorzubereiten, sonst sitzt du da und verstehst die Hälfte nicht. Am Ende haben wir ein Trockenbausystem verlegt, läuft gut.

    als Antwort auf: Innerlich leer nach der Erkrankung – wie findet ihr wieder Richtung? #525
    Michael74
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    Ja, das kenne ich sehr gut. Bei mir war das so ungefähr im zweiten Jahr nach der Entlassung. Du beschreibst es eigentlich ziemlich genau – nicht mal Traurigkeit richtig, eher so ein komplettes Flachliegen der Gefühle. Als wäre der Antrieb irgendwo geblieben und kam einfach nicht mit nach Hause.

    Was mir damals geholfen hat war ehrlich gesagt erst mal zu akzeptieren, dass das nicht einfach Faulheit oder Undankbarkeit ist. Das Gehirn und der ganze Organismus haben was Extremes durchgemacht. Diese Leere gehört dazu, auch wenn sie sich nicht so anfühlt wie klassische Erschöpfung.

    Ich hab dann angefangen mit ganz kleinen Dingen – wirklich mini. Einmal täglich raus, egal wohin. Das klingt banal, hat aber irgendwann tatsächlich was verändert. Gib dir Zeit, du bist erst ein Jahr raus.

    als Antwort auf: Sicherheitsschuhe stinken nach jeder Schicht – was hilft da wirklich? #544
    Michael74
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    Das kenn ich, das Schwitzen nach sowas ist echt lästig. Ich hab damals angefangen, täglich Wechselsocken aus Merinowolle zu nehmen – klingt komisch, aber die regulieren die Feuchtigkeit viel besser als normale Baumwollsocken. Außerdem lass ich die Schuhe nach der Schicht immer mit aufgeklappten Schnallen mindestens 24h auslüften bevor ich sie wieder anziehe. Wenn möglich zwei Paar im Wechsel, dann hat jeder Schuh genug Zeit zum Trocknen. Das hat bei mir schon deutlich was gebracht.

    als Antwort auf: Paragliding als Geschenk für meinen Mann – hat das jemand gemacht? #271
    Michael74
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    Ich war selbst mal beim Tandemfliegen, das ist wirklich ein unvergessliches Erlebnis, kann ich absolut empfehlen! Was die konkrete Buchung über Jochen Schweizer angeht: Ich hatte damals direkt auf der Anbieterseite nachgeschaut und bin über diesen Link gestolpert, der hat mir gut weitergeholfen: Paragliding Tandemfl ug Jochen Schweizer. Da stehen auch ein paar Infos zum Ablauf, was ich ganz praktisch fand. Die Terminvergabe lief bei mir unkompliziert, aber ich war auch außerhalb der Hauptsaison unterwegs.

    als Antwort auf: Konzentrationsprobleme nach Sepsis – wird das irgendwann besser? #382
    Michael74
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    Das kenne ich leider sehr gut. Ich war vor zwei Jahren auf der Intensivstation und hatte danach monatelang genau diese Probleme. Das Ärgerlichste war tatsächlich das Gefühl, dass die meisten Ärzte das kleinreden. Es wird bei den meisten besser, aber es dauert – das war bei mir so und das höre ich von vielen hier im Forum.

    Was mir persönlich geholfen hat: regelmäßige kurze Pausen erzwingen, also wirklich strikt, und nicht versuchen durch die Erschöpfung durchzupowern. Das macht es schlimmer. Ergotherapie war bei mir auch hilfreich, aber ich musste wirklich hartnäckig beim Hausarzt sein um die Überweisung zu bekommen.

    als Antwort auf: Wann wird die Erschöpfung nach Sepsis endlich besser? #322
    Michael74
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    Kenn ich sehr gut, das ist leider bei den meisten so nach einer schweren Sepsis. Bei mir hat es gut eineinhalb Jahre gedauert bis ich wieder einigermaßen belastbar war. Das Schlimmste war die Ungeduld mit mir selbst. Kleine Fortschritte zählen, auch wenn man sie selbst kaum sieht.

    als Antwort auf: Vaterschaftstest ohne Blutabnahme – geht das überhaupt? #319
    Michael74
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    Ich hab vor ein paar Jahren selbst sowas durchgemacht, war ähnlich kompliziert. Damals hab ich mich durch einige Anbieter durchgelesen und bin dabei auf eine Schweizer Seite gestoßen, die das ganz gut erklärt hat – speziell zu dem Thema mit Haaren: Vaterschaftstest mit Haaren. Da stand auch drin was mit der Wurzel auf sich hat und welche Mengen man braucht. Hat mir damals zumindest geholfen zu verstehen ob mein konkreter Fall überhaupt machbar wäre.

    Dein Anliegen klingt auf jeden Fall verständlich. Ich hoffe du findest eine Lösung die für dich passt.

    als Antwort auf: Mein Mann zieht sich immer mehr zurück – Paartherapie sinnvoll? #374
    Michael74
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    Das kenn ich leider gut. Bei uns war das ähnlich nach dem Krankenhausaufenthalt meiner Frau – dieser Abstand, den du beschreibst, der schleicht sich so still ein und plötzlich merkt man dass man nebeneinander her lebt.

    Was mir damals geholfen hat war erstmal zu verstehen, dass meine Frau das alles selbst noch nicht verarbeitet hatte. Das Post-Sepsis-Syndrom macht auch emotional einiges mit den Betroffenen, da ist oft keine Energie mehr für die Beziehung übrig. Vielleicht hilft es schon euren Mann einfach wissen zu lassen dass du da bist, ohne Erwartungsdruck. Manchmal braucht es Zeit bevor jemand überhaupt über so etwas reden kann.

    Professionelle Hilfe ist aber auf jeden Fall keine schlechte Idee. Gibt es in deiner Nähe eine Anlaufstelle?

    als Antwort auf: Schlafprobleme nach Sepsis – hat jemand Hypnose ausprobiert? #342
    Michael74
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    Die Schlafprobleme kenn ich nur zu gut, das hat mich nach meiner Sepsis auch fast ein Jahr lang begleitet. Was mir tatsächlich geholfen hat, war eine Kombination aus progressiver Muskelentspannung und – klingt banal – festen Aufstehzeiten, egal wie schlecht die Nacht war. Das Herzrasen nachts ist glaub ich typisch für das Post-Sepsis-Syndrom, das Nervensystem dreht einfach noch auf Hochtouren. Hypnose hab ich selbst nicht ausprobiert, aber ich hab von anderen hier im Forum schon Positives dazu gehört. Lass dich nicht entmutigen, es wird langsam besser.

    als Antwort auf: Augenprobleme nach Sepsis – Arzt hat komisches Gerät benutzt? #310
    Michael74
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    Ja, das kenn ich – das Gerät heißt Ophthalmoskop (auch Augenspiegel genannt). Der Augenarzt leuchtet damit direkt in dein Auge rein und kann so die Netzhaut und die Blutgefäße dahinter beurteilen. Das ist eine Standarduntersuchung.

    Und ja, Sehprobleme nach einer Sepsis sind leider gar nicht so selten. Die kleinen Blutgefäße im Auge können durch die Entzündungsreaktion in Mitleidenschaft gezogen werden. Gut, dass du das abklären lässt. Lass dir vom Augenarzt auf jeden Fall sagen was er bei der Untersuchung gesehen hat, und wenn du unsicher bist ruhig nochmal nachfragen oder einen zweiten Befund einholen.

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