Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
14. September 2026 um 12:59 a.m. Uhr als Antwort auf: Atemtherapie bei Dauerstress nach der ICU – hat das jemand gemacht? #554
Stefan BrandtTeilnehmerKurzer Nachtrag von mir: Wichtig ist dass du jemanden findest der Erfahrung mit Trauma oder zumindest mit körperlicher Erkrankung hat. Nicht jede Atemtherapeutin weiß was ein ICU-Aufenthalt mit einem macht. Ruhig direkt nachfragen beim Erstgespräch. Das hat bei meiner Suche den Unterschied gemacht.
13. September 2026 um 10:54 a.m. Uhr als Antwort auf: Wohnung heizt sich im Sommer brutal auf – was macht ihr dagegen? #578
Stefan BrandtTeilnehmerKenn ich, ich wohn auch unterm Dach. Das Wichtigste was bei mir wirklich was bringt: morgens früh lüften sobald die Außentemperatur noch unter der Raumtemperatur liegt, dann alle Fenster und Rollläden zu und den ganzen Tag dicht halten. Klingt simpel aber die meisten machen es falsch und lüften mittags wenn draußen 35 Grad sind.
Dazu ein gutes Ventilator-Setup, nicht direkt auf dich gerichtet sondern so dass er die Luft im Raum bewegt. Und wenn du es dir leisten kannst, ein mobiles Klimagerät für den Schlafbereich – bei mir hat das den Schlaf deutlich verbessert.
12. September 2026 um 10:58 p.m. Uhr als Antwort auf: Finanzielle Absicherung bei langer Krankheit – wie macht ihr das? #562
Stefan BrandtTeilnehmerDas kenn ich gut. Nach meinem Krankenhausaufenthalt hab ich gemerkt wie dünn das Eis finanziell war. Was ich gemacht hab: erstmal einen Notgroschen aufgebaut, so 3 Nettogehälter auf einem Tagesgeldkonto geparkt. Einfach zugänglich aber nicht zu verlockend zum Ausgeben. Erst als das stand, hab ich angefangen den Rest in ETFs zu stecken – monatlich per Sparplan, kleiner Betrag reicht am Anfang völlig. Der Druck weg zu spüren wenn man weiß da ist was, das hilft auch mental.
12. September 2026 um 7:18 p.m. Uhr als Antwort auf: Solarcarport als Möglichkeit Nebenkosten zu senken – wer hat Erfahrungen? #594
Stefan BrandtTeilnehmerMoin Frank, das kenn ich – bei uns war’s ähnlich, Dach zu ungünstig, Carport als Alternative. Wir haben seit knapp zwei Jahren eine PV-Anlage auf dem Carport und sind wirklich zufrieden. Im Sommer decken wir damit einen Großteil unseres Haushaltsstroms ab, Waschmaschine, Spülmaschine und auch das Laden vom E-Bike läuft tagsüber fast kostenlos. Der Einmalaufwand war nicht ohne, aber die Einsparungen auf der Jahresabrechnung merkt man deutlich. Zur Materielfrage kann ich persönlich sagen: Metall hat bei uns klar die Nase vorn, macht deutlich weniger Arbeit als Holz, kein Streichen, kein Quellen bei Nässe.
12. September 2026 um 8:41 a.m. Uhr als Antwort auf: Felgen und Fahrsicherheit – wie wichtig ist das wirklich? #566
Stefan BrandtTeilnehmerDein Kumpel liegt da leider falsch. Felgen sind definitiv sicherheitsrelevant. Eine billige oder nicht zugelassene Felge kann unter Belastung verformen oder sogar brechen – das klingt dramatisch, aber das passiert wirklich. Außerdem beeinflusst die Felgengeometrie, wie gleichmäßig die Bremskraft verteilt wird.
Beim Kauf solltest du auf das ECE-Prüfzeichen oder ein TÜV/ABE-Gutachten achten. Das sind die wichtigsten Kennzeichen dafür, dass die Felge für dein Fahrzeug freigegeben und geprüft wurde. Ohne das kriegst du auch keinen TÜV durch. Also wirklich nicht am falschen Ende sparen.
12. September 2026 um 12:39 a.m. Uhr als Antwort auf: Rückenschonend heben im Job – welche Hebehilfen habt ihr? #558
Stefan BrandtTeilnehmerHi Michael, das kenne ich gut. Nach meiner Wiedereingliederung hatte ich ähnliche Probleme, mein Rücken war einfach nicht mehr belastbar wie vorher.
Was mir am meisten geholfen hat: ein vernünftiger Hebegurt speziell für den Lagerbereich, und vor allem elektrische Hubbühnen für die wirklich schweren Sachen. Gerade die kleinen fahrbaren Modelle sind Gold wert, wenn man Paletten umstapeln muss. Hast du die Möglichkeit, sowas mit dem Betrieb abzustimmen? Manchmal übernimmt das sogar die Berufsgenossenschaft anteilig, wenn ein ärztliches Attest vorliegt – lohnt sich mal nachzufragen.
11. September 2026 um 1:59 p.m. Uhr als Antwort auf: BU nach schwerer Krankheit – hat das noch irgendeinen Sinn? #586
Stefan BrandtTeilnehmerDas kenn ich leider. Nach meiner Erkrankung hab ich auch versucht, eine BU zu bekommen – da wird man bei der Gesundheitsprüfung gnadenlos aussortiert. Ich musste bei vier verschiedenen Anbietern anfragen bis ich überhaupt eine Reaktion bekam, und selbst dann war der Beitrag kaum erschwinglich.
Was ich dir raten würde: Schau dich nach Versicherern um, die anonyme Voranfragen ermöglichen. Das läuft dann ohne Namenszuordnung in der HIS-Datenbank und du riskierst nicht, gleich bei mehreren gespeichert zu werden wenn du abgelehnt wirst. Ein guter unabhängiger Makler kennt sich damit aus. Nicht bei einer Bank oder so fragen, die verkaufen dir sowieso nur das was sie haben.
11. September 2026 um 8:01 a.m. Uhr als Antwort auf: Innerlich leer nach der Erkrankung – wie findet ihr wieder Richtung? #527
Stefan BrandtTeilnehmerIch lese hier mit und wollte noch kurz was ergänzen: Such dir wenn möglich professionelle Unterstützung dazu, falls du das noch nicht hast. Es gibt Psychotherapeuten die sich auf Erkrankungsfolgen spezialisiert haben, und was du beschreibst klingt für mich sehr nach dem, was man manchmal als post-intensiv Syndrom auf psychischer Ebene beschreibt.
Das bedeutet nicht dass du „verrückt“ bist oder dich anstellst – ganz im Gegenteil. Es ist eine anerkannte Folge und es gibt Wege da raus. Dauert seine Zeit, aber die Leere ist nicht permanent, auch wenn sie sich gerade so anfühlt.
11. September 2026 um 3:46 a.m. Uhr als Antwort auf: Erste Hilfe im Betrieb – wie oft muss das eigentlich aufgefrischt werden? #548
Stefan BrandtTeilnehmerHi, das ist tatsächlich eindeutig geregelt: Laut DGUV Vorschrift 1 müssen Ersthelfer alle 2 Jahre eine Auffrischung machen, nicht alle 3. Das heißt bei euch seid ihr definitiv schon überfällig. Die Anzahl der benötigten Ersthelfer richtet sich nach der Betriebsgröße – bei bis zu 20 Beschäftigten brauchst du mindestens einen ausgebildeten Ersthelfer, in der Praxis sind zwei besser wegen Urlaub und Krankheit. Am besten kurz bei eurer Berufsgenossenschaft nachfragen falls ihr spezielle Tätigkeiten habt, da kann es auch abweichende Vorschriften geben.
10. September 2026 um 2:21 a.m. Uhr als Antwort auf: Tandemsprung verschenken – worauf sollte man beim Anbieter achten? #537
Stefan BrandtTeilnehmerGute Idee als Geschenk! Ich würd vor allem auf die Lizenzierung der Piloten und Tandemmaster achten – die brauchen gültige Lizenzen nach DOSB bzw. dem zuständigen Luftfahrtbundesamt. Schau auch, ob der Anbieter Mitglied im Deutschen Fallschirmsport-Verband (DFV) ist, das ist ein gutes Zeichen für Seriösität. Wichtig außerdem: Wie lange ist der Gutschein gültig? Mindestens ein Jahr sollte es schon sein, damit dein Bruder flexibel einen Termin finden kann. Und ruf ruhig mal direkt an, wie die auf Fragen reagieren sagt schon einiges über den Laden aus.
9. September 2026 um 7:03 a.m. Uhr als Antwort auf: Projektzeiten auswerten – welche Kennzahlen schaut ihr euch an? #529
Stefan BrandtTeilnehmerBei uns (ähnliche Teamgröße) haben wir uns auf drei Sachen konzentriert: Soll-Ist pro Ticket, Durchlaufzeit vom Start bis Abnahme, und wie oft wir Schätzungen um mehr als 50% verfehlen. Letzteres hat uns am meisten gebracht, weil man da wirklich sieht wo man systematisch daneben liegt – meistens wars bei uns alles was mit Abstimmung zu tun hat, also Meetings etc. Die Velocity hab ich mal eine Weile verfolgt, aber bei kleinen Teams springt die so stark dass sie wenig aussagt.
8. September 2026 um 4:32 a.m. Uhr als Antwort auf: Fußbodenheizung im Altbau nachrüsten, geht das überhaupt sinnvoll? #521
Stefan BrandtTeilnehmerDas haben wir uns auch mal überlegt, Haus ähnlicher Baujahr. Der Heizungsbauer hat uns damals erklärt dass es Dünnschichtsysteme gibt, die mit nur 2-3cm Aufbau auskommen. Ist nicht ganz billig aber machbar. Wichtig ist aber dass die Dämmung unter dem Boden stimmt, sonst heizt du einfach die Betondecke durch und verlierst viel Energie. Im Altbau ohne vernünftige Dämmung unten drunter rechnet sich das oft nicht so wie man hofft. Habt ihr den Keller gedämmt oder ist da nackter Beton?
6. September 2026 um 11:47 a.m. Uhr als Antwort auf: Nachhilfe nach langer Krankheit – wie habt ihr das geregelt? #510
Stefan BrandtTeilnehmerWir hatten damals ein kleines Nachhilfeinstitut in der Nähe, das hat wirklich geholfen. Ich hab die Website vom Lernstudio Wattenscheid damals gefunden und fand das Konzept gut – individuelle Betreuung statt Gruppenstress. Vielleicht mal reinschauen.
3. September 2026 um 9:11 p.m. Uhr als Antwort auf: Anifit-Fachberater als Nebenverdienst nach langer Krankheit – wer hat Erfahrung? #501
Stefan BrandtTeilnehmerDas kenn ich vom Hörensagen. Anifit ist ein Direktvertrieb für Tierfutter, läuft also ähnlich wie andere Empfehlungsmarketing-Konzepte. Du meldest dich als Fachberater an, bekommst Schulungsunterlagen zur Tierernährung und verkaufst dann über deinen persönlichen Link oder im Bekanntenkreis. Der Einstieg soll kostenlos oder günstig sein, soweit ich weiß.
Was den Verdienst angeht: das hängt stark davon ab, wie groß dein Netzwerk ist. Mit zwei Katzen und ein bisschen Online-Präsenz kann man durchaus ein paar Euro im Monat machen, aber reich wird man damit nicht. Für einen kleinen Zuverdienst bei eingeschränkter Arbeitsfähigkeit klingt es aber realistisch.
6. August 2026 um 9:11 a.m. Uhr als Antwort auf: Hilfsmittel nach Sepsis – wer hat Erfahrungen mit Sanitätshäusern? #446
Stefan BrandtTeilnehmerDas kenn ich, nach meiner Entlassung war das genauso ein Chaos. Am besten gehst du erstmal mit allen Verordnungen zu deinem Hausarzt und lässt die nochmal durchsehen, bevor du zum Sanitätshaus gehst. Manche Ärzte schreiben die Rezepte nicht vollständig aus und dann gibt’s Ärger mit der Kasse. Ruf auch vorher bei deiner Krankenkasse an und frag, welche Sanitätshäuser in deiner Nähe als Vertragspartner gelistet sind – das spart später viel Stress.
-
AutorBeiträge