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6. August 2026 um 3:26 a.m. Uhr als Antwort auf: Angelausrüstung nach Sepsis – geht das als Therapie anrechenbar? #438
Stefan BrandtTeilnehmerHallo Frank, das klingt gar nicht komisch – ganz im Gegenteil. Angeln wird tatsächlich manchmal im Kontext von Ergotherapie oder psychiatrischer Reha erwähnt, weil es Geduld, Konzentration und Ruhe fördert. Direkt von der Krankenkasse bezahlt wird die Ausrüstung aber in der Regel nicht. Was du beantragen könntest, ist ein Zuschuss über den Betrieb oder die Rentenversicherung im Rahmen von Freizeitmaßnahmen zur Teilhabe – aber da sind die Voraussetzungen eng. Am besten lass dir von deinem Arzt eine schriftliche Empfehlung ausstellen und frag bei deiner KK direkt nach. Manchmal hilft ein formloser Antrag mehr als man denkt.
5. August 2026 um 1:30 p.m. Uhr als Antwort auf: Ischiasschmerzen nach Sepsis – habt ihr da was Gutes gefunden? #260
Stefan BrandtTeilnehmerDie Dehnübungen kann ich nur bestätigen, aber ich würde wirklich schauen dass du das mit jemandem zusammen lernst und nicht einfach YouTube-Videos nachmachst – gerade nach sowas wie einer Sepsis reagiert der Körper manchmal komisch und man will nix verschlimmern. Ich geh alle paar Wochen noch zur Osteopathie, das hilft mir persönlich am meisten. Kostet leider, aber manche Kassen übernehmen zumindest einen Teil.
5. August 2026 um 1:16 p.m. Uhr als Antwort auf: Bodyforming nach langer Reha – hat das jemand gemacht? #408
Stefan BrandtTeilnehmerGuter Hinweis von SabineK. Ich würde auf jeden Fall noch ergänzen: Schau mal ob es in deiner Nähe eine Physiotherapiepraxis gibt, die Erfahrung mit Post-Intensiv-Patienten hat. Die kennen das mit der eingeschränkten Belastbarkeit und passen die Übungen entsprechend an. Einfach irgendwas aus dem Internet nachmachen kann am Anfang nach hinten losgehen, wenn der Körper noch nicht stabil genug ist. Aber als Orientierung und zum Verstehen was überhaupt möglich ist – da schadet Lesen nie.
5. August 2026 um 1:00 p.m. Uhr als Antwort auf: Haare fallen nach der Sepsis massenhaft aus – normal? #268
Stefan BrandtTeilnehmerDem kann ich nur zustimmen, Geduld ist wirklich das A und O. Ich hab nach meiner Erkrankung fast ein halbes Jahr gebraucht bis sich das normalisiert hat. Was ich noch ergänzen würde: Stress reduzieren soweit möglich, denn der macht es definitiv schlimmer. Und wie SabineK schon sagte – Blutbild ist super wichtig, damit man gezielt ausgleichen kann was wirklich fehlt. Manchmal reicht Ernährung alleine nicht wenn der Körper so ausgezehrt war. Alles Gute dir, das wird wieder besser!
5. August 2026 um 11:27 a.m. Uhr als Antwort auf: Verlustangst nach dem Tod meiner Schwester – wie geht ihr damit um? #296
Stefan BrandtTeilnehmerIch lese hier öfter mit und wollte mich kurz melden. Mein Bruder ist vor drei Jahren gegangen, ebenfalls Sepsis. Diese Verlustangst die du beschreibst, das Warten auf das nächste Schlimme – das zieht sich bei mir auch noch durch den Alltag.
Was ich sagen kann: Es wird mit der Zeit nicht unbedingt weniger intensiv, aber man lernt besser damit umzugehen. Professionelle Hilfe zu suchen ist kein Zeichen dass man es nicht selbst schafft. Ich hab lange gewartet damit und würde das heute anders machen. Du bist hier richtig mit deiner Frage.
5. August 2026 um 4:54 a.m. Uhr als Antwort auf: Konzentrationsprobleme nach Sepsis – wird das irgendwann besser? #384
Stefan BrandtTeilnehmerDanke dass du das so offen ansprichst. Ich glaube viele hier kennen das und es ist wichtig zu wissen man ist damit nicht allein. Der Hinweis mit der spezialisierten Praxis oben klingt interessant, das ist oft wirklich der entscheidende Unterschied – jemand der das Krankheitsbild kennt statt ein Hausarzt der es zum ersten Mal hört.
Was die Zeitfrage angeht: bei mir hat sich nach etwa einem Jahr merklich was verändert. Nicht alles auf einmal, aber so ein leises Besserwerden. Halte durch und forder ruhig mehr Unterstützung ein als dir angeboten wird!
5. August 2026 um 4:25 a.m. Uhr als Antwort auf: Schlafprobleme nach Sepsis – hat jemand Hypnose ausprobiert? #344
Stefan BrandtTeilnehmerDanke Sabine, das ist ein guter Hinweis mit der seriösen Ausbildung. Ich glaub das ist wirklich der Knackpunkt – der Markt ist da leider ziemlich unübersichtlich. Jule, falls du noch keinen Therapeuten gefunden hast: schau mal, ob dein Ort eine psychosomatische Ambulanz hat, die arbeiten manchmal auch mit hypnotherapeutischen Elementen und werden von der Kasse übernommen. Nicht überall, aber manchmal klappts. Und sonst: ruhig nachfragen beim Therapeuten, ob er Erfahrung mit Trauma oder schwerer Erkrankung hat, das macht einen Unterschied.
5. August 2026 um 1:47 a.m. Uhr als Antwort auf: Faszientherapie nach Sepsis – hat das jemand ausprobiert? #339
Stefan BrandtTeilnehmerIch hab nach meiner Sepsis auch monatelang mit genau diesen Beschwerden gekämpft, dieses Ziehen und Spannen das man niemandem richtig erklären kann. Ich hab dann Faszientherapie bei einem Heilpraktiker ausprobiert und war ehrlich gesagt skeptisch am Anfang. Hat aber tatsächlich geholfen, zumindest deutlich mehr als ich erwartet hatte.
Da du aus Kiel bist – ich hatte damals über eine Freundin den Hinweis auf diese Seite bekommen: Faszientherapie Kiel. Kann nicht versprechen dass es für dich genauso gut klappt, aber vielleicht ist das ein Anfang. Für mich war es auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.
5. August 2026 um 12:59 a.m. Uhr als Antwort auf: Pflegepflicht nach Bundeswehr-Einsatz – wo anfangen? #291
Stefan BrandtTeilnehmerIch kenn das Thema ein bisschen aus dem Bekanntenkreis. Was Maria sagt stimmt, die Zuständigkeiten sind wirklich verwirrend und die normalen Anlaufstellen winken da schnell ab.
Ich hab damals für einen Kollegen auf bundeswehr-pflegepflicht.de geschaut – da war einiges übersichtlich erklärt, speziell was die Pflegepflicht im Kontext des Bundeswehrdienstes angeht. Hat uns zumindest geholfen zu verstehen welche Stellen überhaupt zuständig sind. Vielleicht hilft das als erster Überblick bevor man sich durch Behördendschungel kämpft.
4. August 2026 um 11:17 p.m. Uhr als Antwort auf: Ernährungsberatung nach Sepsis – wer zahlt das eigentlich? #352
Stefan BrandtTeilnehmerWas Frank sagt stimmt – Widerspruch lohnt sich fast immer. Ich würde zusätzlich noch schauen ob deine Kasse spezielle Bonusprogramme hat, manchmal läuft Ernährungsberatung da einfacher durch als über den normalen Antrag. Und falls du in einer größeren Stadt bist, gibt es oft auch Beratungsstellen bei der VHS oder ähnlichem die günstiger sind. Viel Erfolg dir!
4. August 2026 um 9:08 p.m. Uhr als Antwort auf: Wundkontrolle nach Entlassung – wie schnell muss das gehen? #420
Stefan BrandtTeilnehmerNur kurz zur Ergänzung: Schau auch auf Anzeichen wie Rötung die sich ausbreitet, Wärme, Schwellung oder wenn die Wunde anfängt zu riechen. Das sind Warnsignale wo man nicht bis übermorgen warten sollte. Im Zweifelsfall lieber einmal zuviel abklären lassen als einmal zu wenig – du weißt ja nach deiner Erfahrung besser als die meisten wie schnell sowas eskalieren kann.
Gute Besserung dir!
4. August 2026 um 8:05 p.m. Uhr als Antwort auf: Zahnersatz nach Sepsis – wer zahlt das eigentlich? #263
Stefan BrandtTeilnehmerIch hab mich vor meiner Entscheidung erstmal online schlau gemacht wegen der kosten von zahnersatz – hat mir wirklich geholfen um zu verstehen, was Festzuschuss, Regelversorgung usw. überhaupt bedeutet. Danach konnte ich den Kostenplan meines Zahnarztes viel besser einordnen.
Stefan BrandtTeilnehmerJa, das Thema hatten hier schon ein paar andere angesprochen. Die Kombination aus langer Beatmung, Mundtrockenheit durch Medikamente und dem geschwächten Immunsystem ist halt Gift für die Zähne. Meine Schwägerin hatte nach ihrer Sepsis ähnliche Probleme und hat sich dann gezielt nach einem Zahnarzt umgeschaut, der sowas schon kennt. Sie hat damals über dentaldesigngermany.de Informationen gefunden, hat ihr geholfen sich besser vorzubereiten bevor sie in die Praxis gegangen ist. Vielleicht hilft dir das als Einstieg, damit du weißt was du fragen kannst.
4. August 2026 um 2:53 p.m. Uhr als Antwort auf: Schlafprobleme nach Sepsis – ist das normal bei euch? #387
Stefan BrandtTeilnehmerIch hatte dasselbe Problem und hab mich damals viel online informiert – dort hab ich einige hilfreiche Erklärungen gefunden, was Schlafapnoe überhaupt bedeutet und welche Optionen es gibt. Hat mir geholfen, besser vorbereitet ins Arztgespräch zu gehen.
4. August 2026 um 8:47 a.m. Uhr als Antwort auf: Psychotherapeutin nach Sepsis in München – wer hat Erfahrungen? #327
Stefan BrandtTeilnehmerIch war nach meiner Erkrankung ähnlich auf der Suche und hab dann auch gemerkt dass Onlineangebote manchmal sogar besser gepasst haben als vor Ort – einfach weil man sich gerade nicht so viel zutraut energiemäßig. Hab damals gute Erfahrungen mit dem Angebot von Psychotherapie Online gemacht, da geht es ohne lange Anfahrt und die Therapeutin arbeitet auch mit Menschen die belastende Krankheitserlebnisse verarbeiten müssen. Wäre vielleicht als Überbrückung interessant bis du was Festes in München findest?
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